Stabübergabe am EGM

Vier verdiente Pädagogen gehen in den Ruhestand, vier neue treten die Nachfolge an.

Mit Manfred Weidl, Albert Heuring, Sandra Royé und Martina Weinich gingen vier verdiente Pädagogen des Egbert-Gymnasiums zum Halbjahr in den Ruhestand, nachdem sie die Schule über Jahrzehnte hinweg geprägt hatten. Gleichzeitig traten mit Constantin Köblitz (Musik) und Regina Wiederer (Deutsch/Geschichte) zwei neue Kräfte die Nachfolge an. Eva Trampe (Latein, Französisch) und Sandra Hannweber (Deutsch, Latein) kamen aus der Elternzeit zurück.

Ende der 80er Jahre kam Musiklehrer Manfred Weidl an die Klosterschule und übernahm gleich das Schulorchester und den Unterstufenchor, später auch dengroßen gemischten Chor. „Die Jahreskonzerte zu Weihnachten und zur Passionszeit, das Divertimento und die vielen anderen Auftritte ließen immer anspruchsvolle Programme und Musik von großer Präzision erwarten“, so Schulleiter Markus Binzenhöfer bei der Verabschiedung.„Persönlich denke ich natürlich sehr gerne die Projekte zurück, in die der Chor einbezogen war, zum Beispiel die Musicals Moses und Salto Mortale oder die Benediktus-Messe, die uns mit unserer tschechischen Partnerschule Kremsier zu einer kleinen Tournee durch Mähren verhalf“, so Binzenhöfer. Neben diesen Projektaufgaben fungierte Manfred Weidl auch viele Jahre als Fachbetreuer für Musik und Leiter der Instrumentalschule.

Mit Albert Heuring verabschiedet sich ein weiterer hochgeschätzter Lehrer, der am EGM in vielfältiger Art und Weise Spuren hinterlassen hat. Als Vorsitzender der Mitarbeitervertretung hat er viele Richtungsentscheidungen der Schule mitbestimmt, als Mitglied der diözesanen Mitarbeitervertretung wurde er über die Schule hinaus bekannt. Lange Zeit war der Volkacher auch für die Erstellung des Jahresberichts, für die Infopost und die Website zuständig. Als Lehrer für Latein und Französisch hat Albert Heuring Fahrten nach Straßburg zum EU-Parlament, nach Paris und Berlin unternommenund den deutsch-französischen Tag mitgestaltet. Nicht zu vergessen ist der bis heute bestehende Austausch mit Mulhouse im Elsass.

Auch Sandra Roye war seit Mitte der 80er Jahre am EGM tätig und dabei sowohl im Tagesheim als auch in ihren Unterrichtsfächern Deutsch und Biologie eingesetzt. Schulleiter Binzenhöfer lobte „ihre große Schülernähe, die kämpferische Konsequenz und Klarheit in Erziehungsfragen und das Gespür für das Zwischenmenschliche“. Von den Eltern geschätzt wurden auch die Knabbereien und der Sekt bei den Klassenelternabenden.Sandra Royé verband wissenschaftliche Kompetenz, etwa in ihren W-Seminaren, mit praktischem Umweltschutz, zum Beispiel mit ihrer Green-Ground-Gruppe, mit der sie im Rahmen der „Tour de Müll“ die Flur reinigte. 

Martina Weinich schließlich unterrichtete seit 2007 das Fach Deutsch am EGM. Oft war sie als Klassenleiterin eingesetzt und begleitete fünfte und sechste Klassen. „Ich erinnere mich noch lebendig an schöne Klassenspiel-Projekte im Sommer und vor Weihnachten, die du mit deinen Klassen einstudiert hast“, so Schulleiter Binzenhöfer. Auch die Klassenfahrten und die Konzeption der Deutsch-Projekte im achtjährigen Gymnasium gehörten zu ihrem pädagogischen Jahresablauf.

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